Todesfall im Ausland Checkliste

Ein Todesfall fern der Heimat bringt viele Fragen und Hürden mit sich – erfahren Sie, was jetzt zählt und wie Sie nichts Wichtiges übersehen.

Von Manuel Kaiser
March 21, 2025

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Rufen Sie sofort Polizei oder Rettungskräfte im Todesfall im Ausland.
  • Kontaktieren Sie die deutsche Botschaft oder ein Konsulat vor Ort.
  • Lassen Sie den Tod ärztlich feststellen und dokumentieren.
  • Die Sterbeurkunde muss korrekt, übersetzt und beglaubigt sein.
  • Für Rückführungen sind spezielle Dokumente und Genehmigungen nötig.
  • Eine Urnenüberführung ist oft einfacher und kostengünstiger.
  • Eine Auslandsbestattung ist möglich – abhängig von Land und Wunsch.
  • Rückführungskosten betragen meist mehrere tausend Euro.

Erste Schritte bei einem Todesfall im Ausland

Ein Todesfall im Ausland ist für Angehörige eine belastende Ausnahmesituation. Es ist wichtig, schnell und besonnen zu handeln. Nachfolgend finden Sie die ersten Schritte, die Sie in einem solchen Fall unternehmen sollten:

Notfallkontakte und Sofortmaßnahmen

  • Rufen Sie umgehend die örtliche Polizei oder Rettungsdienste an.
  • Lassen Sie vor Ort einen Arzt den Tod offiziell feststellen.
  • Notieren Sie sich Namen und Kontaktdaten von Behörden, Klinik oder Zeugen.

Kontaktaufnahme mit der deutschen Auslandsvertretung

  • Wenden Sie sich an die deutsche Botschaft oder das Konsulat im Land des Todesfalls.
  • Diese helfen bei:
    • der Kontaktaufnahme zu Behörden,
    • der Beschaffung einer Sterbeurkunde,
    • und der Organisation einer Rückführung.

Benachrichtigung der Angehörigen

  • Informieren Sie möglichst früh nahestehende Personen in Deutschland.
  • Auf Wunsch übernehmen auch wir von Memovida die Kommunikation mit Angehörigen und Behörden – diskret und entlastend.

Welche Dokumente Sie benötigen

Für eine Rückführung nach Deutschland oder eine Bestattung im Ausland sind verschiedene Unterlagen erforderlich. Die Formalitäten können je nach Land variieren – wir von Memovida unterstützen Sie dabei zuverlässig und kompetent.

Sterbeurkunde aus dem Ausland

  • Die örtliche Sterbeurkunde ist das wichtigste Dokument.
  • Diese wird von der zuständigen Behörde im Sterbeland ausgestellt.
  • Achten Sie darauf, dass alle Angaben korrekt sind (Name, Geburtsdatum, Todesort etc.).

Übersetzungen und Beglaubigungen

  • Die Sterbeurkunde muss in vielen Fällen ins Deutsche übersetzt werden.
  • In manchen Ländern ist zusätzlich eine Apostille oder konsularische Legalisation notwendig.
  • Gerne übernehmen wir für Sie:
    • die Organisation qualifizierter Übersetzungen
    • sowie die Beglaubigung der Dokumente.

Weitere Unterlagen für die Überführung

  • Reisepass oder Personalausweis des Verstorbenen
  • Nachweis der Staatsangehörigkeit (falls erforderlich)
  • Genehmigung zur Überführung (je nach Zielland)
  • ggf. Dokumente über die Todesursache (bei bestimmten Transportvorgaben)

Hinweis: Wir bei Memovida kümmern uns um die vollständige Dokumentenbeschaffung – damit Sie in dieser schweren Zeit nicht allein sind.

In 3 Schritten zu Ihrem unverbindlichen Angebot

Sie können sich hier ein kostenfreies Angebot erstellen oder einfach anrufen. In jedem Fall beraten wir Sie unverbindlich, besprechen alle Fragen die Sie haben und wie Sie sich den Ablauf Ihrer Bestattung wünschen.

Überführung nach Deutschland – Ablauf und Anforderungen

Die Rückführung eines verstorbenen Menschen nach Deutschland ist ein komplexer Prozess, der genaue Planung und Erfahrung erfordert. Bei Memovida begleiten wir Sie dabei mit Sorgfalt, Respekt und organisatorischer Sicherheit.

Wer organisiert die Rückführung?

In der Regel beauftragen die Angehörigen ein Bestattungsunternehmen mit internationaler Erfahrung – wie Memovida.

Wir übernehmen für Sie:

  • die Koordination mit dem ausländischen Bestatter,
  • alle notwendigen Transportdokumente,
  • die Überführung per Flugzeug oder Spezialfahrzeug,
  • und die Abstimmung mit den Behörden in beiden Ländern.

Unterschied zwischen Sarg- und Urnenüberführung

Sargüberführung:

  • Der Verstorbene wird im Sarg transportiert.
  • Es gelten strenge Vorschriften hinsichtlich der Hygiene, Abdichtung und Verpackung.

Urnenüberführung:

  • Die Einäscherung erfolgt im Ausland, danach wird die Urne nach Deutschland überführt.
  • In vielen Fällen ist dies die einfachere und kostengünstigere Option.

Wir beraten Sie individuell, welche Variante möglich und sinnvoll ist.

Welche Vorschriften gelten bei Rücktransporten?

  • Internationale Rückführungen unterliegen spezifischen Hygiene-, Gesundheits- und Zollvorschriften.
  • Erforderlich sind u. a.:
    • ein Leichenpass bzw. eine Urnenfreigabe,
    • Nachweise über die Todesursache (z. B. bei ansteckenden Krankheiten),
    • und eine entsprechende Verpackung nach internationalen Standards.

Mit Memovida sind Sie auf der sicheren Seite – wir kümmern uns um eine rechtskonforme, pietätvolle und zügige Rückführung nach Deutschland.

Alternative: Beisetzung im Ausland

Nicht immer erfolgt nach einem Todesfall im Ausland eine Rückführung nach Deutschland. In vielen Fällen wünschen sich Angehörige – oder der Verstorbene selbst zu Lebzeiten – eine Beisetzung im Ausland. Auch diesen Weg begleiten wir von Memovida mit größter Sorgfalt und interkultureller Sensibilität.

Voraussetzungen für eine Bestattung im Ausland

Eine Beisetzung vor Ort ist grundsätzlich möglich, wenn die Todesumstände geklärt sind, alle gesetzlichen Anforderungen des jeweiligen Landes erfüllt werden, und eine Sterbeurkunde vorliegt.

Zusätzlich ist oft eine behördliche Beisetzungsgenehmigung notwendig. Wir klären für Sie alle Voraussetzungen direkt mit den zuständigen Stellen.

Lokale Gepflogenheiten und gesetzliche Regelungen

Bestattungsrituale und Vorschriften unterscheiden sich von Land zu Land deutlich. In einigen Ländern ist ausschließlich die Feuerbestattung zulässig. In anderen bestehen feste Fristen oder religiöse Anforderungen. Auch der Zugang zu Friedhöfen oder Gedenkorten kann regional geregelt sein.

Memovida koordiniert die Abstimmung mit örtlichen Behörden und Bestattern, um einen würdevollen Ablauf sicherzustellen.

Wann eine Auslandsbestattung sinnvoll ist

Eine Beisetzung im Ausland kann in folgenden Fällen erwünscht oder empfehlenswert sein:

  • Der Verstorbene war im Ausland wohnhaft oder dort verwurzelt.
  • Es besteht eine emotionale Verbindung zum Land (z. B. Geburtsort, langjähriger Wohnsitz, Wunschort).
  • Eine Rückführung wäre organisatorisch oder finanziell unverhältnismäßig aufwendig.

In allen Fällen beraten wir Sie persönlich, ob eine Beisetzung vor Ort möglich, sinnvoll und respektvoll umsetzbar ist.

Unsere Standorte

Wir sind im Ernstfall für Sie 7 Tage die Woche und 24 Stunden am Tag telefonisch erreichbar. Unsere Bestattungsleistungen bieten wir deutschlandweit an, mit Hauptsitz in Berlin:

Welche Kosten entstehen bei einem Todesfall im Ausland?

Ein Todesfall im Ausland kann mit erheblichen Kosten verbunden sein. Diese hängen stark vom Land, den behördlichen Anforderungen und der gewählten Bestattungsform ab. Memovida unterstützt Sie dabei, die finanzielle Belastung realistisch einzuschätzen und transparente Lösungen zu finden.

Rückführungskosten

Die Kosten für eine Rückführung setzen sich aus mehreren Positionen zusammen:

  • Organisation und Koordination mit Behörden und Bestattern
  • Transport des Verstorbenen (per Flugzeug oder Fahrzeug)
  • Sarg oder Urne, Verpackung nach internationalen Vorschriften
  • Dokumentenbeschaffung, Übersetzungen, Apostillen

Durchschnittlich liegen Rückführungskosten bei mehreren tausend Euro, abhängig vom Herkunftsland.

Bestattungskosten im Ausland vs. Deutschland

  • Eine Beisetzung im Ausland kann günstiger, aber auch deutlich teurer sein – je nach Land und Bestattungsart.
  • In Deutschland profitieren Sie von bekannten Strukturen und transparenten Angeboten – Memovida berät Sie hierzu gerne.
  • Berücksichtigt werden müssen auch Friedhofsgebühren, Urkunden, Trauerfeier, Übernachtungen und Reise für Angehörige.

Wer übernimmt die Kosten? (Versicherungen & Vorsorge)

Folgende Absicherungen können helfen, die Kosten ganz oder teilweise zu decken:

  • Reiseversicherung mit Rückholschutz
  • Auslandskrankenversicherung
  • Bestattungsvorsorge mit internationaler Absicherung
  • In manchen Fällen: Kreditkartenleistungen oder ADAC-Mitgliedschaften

Ohne Versicherung tragen die Angehörigen die Kosten selbst.

Häufig gestellte Fragen

Was tun bei Todesfall im Urlaub?

Man sollte sofort die örtliche Polizei oder Rettungsdienste rufen, den Tod ärztlich feststellen lassen und die deutsche Auslandsvertretung kontaktieren.

Was passiert, wenn ein Deutscher im Ausland stirbt?

Die deutsche Botschaft oder das Konsulat hilft bei der Kontaktaufnahme zu Behörden, der Ausstellung der Sterbeurkunde und der Organisation der Rückführung.

Was ist im Todesfall zu tun Checkliste?

Zu den ersten Schritten zählen die Benachrichtigung von Notfalldiensten, die Kontaktaufnahme mit der Auslandsvertretung, die Information der Angehörigen und die Beschaffung wichtiger Dokumente.

Wer hilft bei Todesfall im Ausland?

Die deutsche Auslandsvertretung sowie Bestattungsunternehmen mit internationaler Erfahrung wie Memovida unterstützen Angehörige umfassend.

Wie hoch sind die Kosten für die Überführung eines Verstorbenen aus dem Ausland?

Die Rückführung kostet meist mehrere tausend Euro, abhängig vom Land und den Anforderungen.

Wer zahlt Überführungskosten bei Tod im Ausland?

Ohne Versicherung tragen die Angehörigen die Kosten, andernfalls können Reise- oder Auslandskrankenversicherungen sowie Bestattungsvorsorgen greifen.

Manuel Kaiser Gründer & Geschäftsführer

Manuel hat viele Jahre in der Dienstleistungsbranche gearbeitet, vor allem im Digitalbereich. Mit Memovida will er Bestattungen einfacher und transparenter machen. Sein Anspruch: ein Service, der die Menschen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt – ohne komplizierte Abläufe, dafür mit echter Unterstützung in schwierigen Zeiten.

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